Freitag - Wetterbesserung bringt Drachenfest in Schwung



Nach dem verregneten Donnerstag, einem nassen und nebligen Freitagmorgen und langen Gesichtern unter den Orks, Feen, Nordmännern und Templern, sorgte die Wetterbesserung am Freitag Mittag endlich für die richtige Drachenfestatmosphäre. Mehrere hundert Krieger lieferten sich rund um das große Heer beeindruckende Kämpfe. Stellenweise war für die beobachtenden Malteser am Rande des Schlachtfelds nicht immer klar, wer da nun wo gegen wen zu Felde zog. Immerhin führte auch dieser Kampftag lediglich zur kleinere Blessuren unter den Rollenspielern. Nach wie vor war der Boden aber tief und schlammig, so dass die Fortbewegung mit Fahrzeugen nicht einfach war. Aber auch zu Fuß warteten neben Matsch und rutschigen Grasnaben hunderte von Kuhfladen auf unbedachte Füße.
Bei bestem Wetter fand am frühen Nachmittag dann auch ein offizieller Presserundgang des Drachenfestveranstalters statt, bei der auch die Malteser zu Wort kamen.
Trotz martialischer Aufmachung und wilder Kämpfe der über 3.500 Rollenspieler ist das Drachenfest eine friedliche Veranstaltung nach festen Regeln. Alkohol und Drogen spielen unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern keine Rolle. Vielmehr berauschen sich die Krieger an ihren Rollen, mittelalterlichen Spielen und dem gemeinsamen Leben unter einfachsten Bedingungen.
Am Nachmittag nutze die Einsatzleitung der Malteser die Ruhe vor dem Sturm, der morgen mit der großen Schlacht hereinbrechen wird, zu einer MANV-MC-Übung (Massenanfall von Verletzten) mit 12 Verletztendarstellern, um das Medical Center ein wenig mit in das große Spiel zu bringen. Denn seit Drachenfestbeginn am Mittwoch hatten die Malteser im Medical Center noch nicht allzu viel zu tun. Wie nach Drehbuch setzt mit Ende der Übung, die vom Personal des Medical Centers gut bewältigt wurde, Starkregen ein, der alle Aktivitäten in den Lagern zum erliegen brachte.



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